Aktuelles für Firmenkunden

# Winter 2017/2018

Die Spezialisten der Commerzbank stehen gerne für ein Gespräch über neue Versorgungsmodelle bereit.

Produkte & Lösungen

Rente von der Firma: Verbesserte Rahmenbedingungen ab 2018

Weil in Deutschland immer noch viel zu wenig Arbeitnehmer eine betriebliche Altersversorgung (bAV) besitzen, wurden die entsprechenden Rahmenbedingungen im neuen Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) deutlich erweitert. Es tritt am 1. Januar 2018 in Kraft.

Die Rahmenbedingungen für die betriebliche Altersversorgung verbessern sich ab Januar 2018.
Steuerfreier Höchstbetrag steigt
Eine Verbesserung des BRSG betrifft den steuerfreien Höchstbetrag der Entgeltumwandlung. Er steigt von vier auf acht Prozent der Beitragsbemessungsgrenze der Rentenversicherung (West). Der sozialversicherungsfreie Höchstbetrag bleibt bei vier Prozent. Darüber hinaus gibt es weitere Möglichkeiten der steuerfreien Nachdotierung bei entgeltlosen Dienstzeiten sowie im Rahmen der sogenannten Vervielfältigerregelung.

Verpflichtender Zuschuss durch den Arbeitgeber
Arbeitgeber sind demnach verpflichtet, soweit durch die Entgeltumwandlung Sozialversicherungsbeiträge des Arbeitgebers eingespart werden, diese pauschal als Zuschuss in Höhe von 15 Prozent des Umwandlungsbetrages zugunsten ihrer Beschäftigten an die Versorgungseinrichtungen weiterzuleiten. Für neue Entgeltumwandlungen ist dieser Zuschuss ab 2019, für bestehende Vereinbarungen ab 2022 zu zahlen. Betroffen sind die Durchführungswege Pensionskasse, Pensionsfonds und Direktversicherung.

Förderung von Geringverdienern
Für Geringverdiener bis maximal 2.200 Euro Bruttoeinkommen werden außerdem neue Anreize für eine bAV geschaffen. Zahlt der Arbeitgeber jährlich mindestens 240 Euro und höchstens 480 Euro in eine zusätzliche Altersvorsorge ein, steht ihm ein Förderbetrag in Höhe von 30 Prozent dieses Arbeitgeberbeitrags zu.

Sozialpartnermodell: Reine Beitragszusage möglich
Ganz neu ist das Sozialpartnermodell: eine Vereinbarung über eine betriebliche Altersvorsorge, die Arbeitgeber und Gewerkschaften in den Tarifvertrag aufnehmen können. Herzstück bildet die Einführung einer reinen Beitragszusage. Der Arbeitgeber ist lediglich verpflichtet, den vereinbarten Beitrag an die Versorgungseinrichtung zu zahlen, es gibt keine Garantie zur Höhe der späteren Leistung. Aufgrund des Garantieentfalls sind höhere Zielrenten möglich.

Überprüfung bestehender Versorgungsmodelle
Angesichts der weitreichenden Veränderungen durch das BRSG empfiehlt es sich, die Auswirkungen auf bestehende oder die Attraktivität neu zu schaffender Versorgungsmodelle im Gespräch mit den Spezialisten der Commerzbank und ihren Partnern zu überprüfen. Sie haben die neuen Bestimmungen und die sich daraus ergebenden Chancen bereits in ihren strategischen Pensions-Dialog aufgenommen.

Das Leistungsspektrum des Pension Solutions Teams umfasst darüber hinaus die Analyse sämtlicher Risikoparameter von Pensionsverpflichtungen, die Auswirkungen von Marktveränderungen und mögliche Cashflow-Risiken. Darauf aufbauend konzipiert es Lösungen für das Asset Management, zur Erhöhung der Ausfinanzierungsquote und zur Absicherung von Bilanzrisiken. Ferner stellt die Commerzbank mit der CommerzTrust GmbH die komplette Infrastruktur eines Gruppentreuhänders zur Verfügung.

Bildrechte: Commerzbank AG, fotolia/MH

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